Lernprozesse im Unternehmen neu denken: Digitalisierung vs. Digitaler Wandel

Was ist der Unterschied zwischen Digitalisierung und dem Digitalen Wandel im Kontext des Lernens? Diese Frage ist entscheidend, um ein klares Verständnis für die Herausforderungen und Chancen zu entwickeln, denen sich Unternehmen gegenübersehen.  

Die Digitalisierung von Lernprozessen ist ein zentrales Element, um in einer zunehmend digitalisierten Welt wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch trotz der wachsenden Bedeutung dieses Themas bleiben viele Fragen offen. Wie kann Ihr Unternehmen seine Lernprozesse digitalisieren, und wo sollte es dabei ansetzen? 

 

Lernen digitalisieren vs. Digitaler Wandel von Lernprozessen 

Im Kontext von Lernprozessen in Unternehmen gibt es entscheidende Unterschiede zwischen Digitalisierung und digitalem Wandel, obwohl sie oft miteinander verbunden sind. 

Digitalisierung von Lernprozessen bezieht sich auf den Prozess der Umwandlung analoger Lernmaterialien und -methoden in digitale Formate. Ein Beispiel dafür ist die Umstellung von gedruckten Schulungshandbüchern auf digitale Lernplattformen.  

Hier werden traditionelle Lehrmaterialien wie Bücher oder Handouts in elektronische Formate wie PDFs oder Online-Kurse umgewandelt. Durch die Digitalisierung können beispielsweise Mitarbeiter von überall aus auf Schulungsinhalte zugreifen und diese flexibler nutzen. 

 

Digitaler Wandel im Bereich des Lernens hingegen beschreibt einen umfassenderen Transformationsprozess, der durch die Einführung digitaler Technologien in die Lernumgebung entsteht. Ein Beispiel dafür wäre die Einführung von Virtual-Reality-Schulungen für Kunden. Hier werden nicht nur vorhandene Lernmaterialien digitalisiert, sondern es werden auch neue Lernmethoden und -technologien eingeführt, die eine ganz neue Art des Lernens ermöglichen.  

Virtual-Reality-Schulungen bieten immersive Erfahrungen, die es den Lernenden ermöglichen, in virtuelle Umgebungen einzutauchen und praktische Fähigkeiten zu erlernen, die in der realen Welt angewendet werden können. 

In beiden Fällen geht es darum, die Vorteile digitaler Technologien für das Lernen zu nutzen, jedoch auf unterschiedliche Weise: Die Digitalisierung konzentriert sich eher darauf, vorhandene Lernmaterialien und -prozesse zu verbessern, während der digitale Wandel neue Möglichkeiten für das Lernen schafft und die gesamte Lernkultur eines Unternehmens verändern kann. 

 

Digitalisierung Ihrer Lernprozesse – so starten Sie 

Um in die Digitalisierung von Ihren Lernprozessen einzusteigen, sollten Sie mit einer gründlichen Bedarfsanalyse beginnen: 

  1. Zielsetzung festlegen: Definieren Sie klar die Ziele und Erwartungen, die Sie mit der Digitalisierung Ihrer Lernprozesse erreichen möchten. Möchten Sie beispielsweise die Effizienz der Schulungsprogramme steigern, die Mitarbeiterbindung verbessern oder die Lernergebnisse erhöhen?
  2. Identifizierung der Zielgruppe: Bestimmen Sie die Zielgruppe für die digitalen Lerninhalte. Welche Lernenden sollen von den digitalen Schulungsprogrammen profitieren? Berücksichtigen Sie dabei unterschiedliche Erfahrungslevel, Rollen und Lernbedürfnisse innerhalb des Unternehmens.
  3. Analyse der aktuellen Lernprozesse: Untersuchen Sie die vorhandenen Lernprozesse und -materialien in Ihrem Unternehmen. Welche Schulungsformate und -methoden werden derzeit verwendet? Wie werden Lerninhalte bereitgestellt und wie werden die Lernfortschritte verfolgt?
  4. Bewertung interner Ressourcen: Prüfen Sie die verfügbaren internen Ressourcen, die bei der Digitalisierung der Lernprozesse helfen können. Fragen Sie sich, ob genügend Fachkräfte mit den erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnissen vorhanden sind, um die Umstellung erfolgreich zu bewältigen. Berücksichtigen Sie auch die Verfügbarkeit von Budget und Zeitressourcen für Schulungen und Implementierung.
  5. Technologiebewertung: Untersuchen Sie die verfügbaren digitalen Lernplattformen, -werkzeuge und -ressourcen auf dem Markt. Welche Technologien könnten am besten den Bedürfnissen Ihres Unternehmens entsprechen? Berücksichtigen Sie dabei Aspekte wie Benutzerfreundlichkeit, Funktionalität, Skalierbarkeit und Kosten.

 

Die hier genannten Schritte sind eine vereinfachte Form einer Bedarfsanalyse. Gerne können Sie mit unseren Experten in einem kostenfreien Erstgespräch über ein mögliches Vorgehen für Ihre Bedarfsanalyse und konkrete Next Steps sprechen. 

Nur durch eine gut durchdachte Digitalisierungsstrategie können Sie das volle Potenzial Ihrer Lernprozesse ausschöpfen und sicherstellen, dass Ihr Unternehmen den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt gewachsen ist. 

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